Die Nordküste

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Der Norden wird auch gerne als „Schönes Land“ bezeichnet. Mit Saint-Denis befindet sich hier im Norden zudem die Inselmetropole der Insel. Sie ist ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen Die koloniale Architektur ist sehr reizvoll und verlangt nach einem Stadtbesichtigung. Davon gibt es einige zur Auswahl. Je nach persönlichem Interesse kann man zum Beispiel an einer Tour mit kreolischem Schwerpunkt teilhaben oder auf den Spuren der Geschichte der Ostindien Kolonie wandeln oder die Stadt als „Stadt der Religionen“ kennenlernen. Vor den Toren der Inselhauptstadt bietet der Berg La Roche Ecrite einen spektakulären Rundumblick. Nicht umsonst wird er auch als Panoramaberg bezeichnet.

Saint-Marie bietet Sicht auf endlos scheinende Zuckerrohrfelder, die zerklüftete Küste und den begrenzenden Ozean. Auf diese Region ist die Bezeichnung „le beau pays“, das schöne Land, zurückzuführen. Der einzige Fischerei- und Yachthafen des Nordens ist hier zu finden. Hier befindet sich auch der internationale Flughafen von Réunion, der „Aéroport Roland Garros“. 1929 startete von dort der erste Flug von La Réunion nach Frankreich.

Eine der ersten Siedlungen der Insel war Sainte-Suzanne. Viele Zeugnisse der Geschichte prägen noch heute die Stadt. Einst war es ein Zentrum der Zuckerrohrindustrie. Der Jahrmarkt von Sainte-Suzanne ist sehr sehenswert. Zudem kann man hier günstig die berühmte Vanille oder hier angebaute Gewürze erwerben.


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