Die Südküste

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Das hier gelegene Städtchen Saint-Pierre dient als Tor in das südliche Lavaland. Gleichzeitig ist Saint-Pierre die Hauptstadt des Südens. Die lebendigen Straßen zeugen von der reichen Geschichte und Kultur. Der hier gelegene moderne Flughafen „Aérodrome de Pierrefonds“ verbindet Réunion mit den benachbarten Inseln. Aber auch die Lavaströme des aktiven Vulkans Piton de la Fournaise – alte wie neue Lavaströme – ergießen sich hier im Süden in den Ozean. Von spektakulären Aussichtspunkten bis hin zu rauschenden Wasserfällen ist in dieser bizarren Gegend so einiges zu entdecken. Vielfalt und Ursprünglichkeit prägen diese Seite der Insel.

Étang-Salé ist ein Badeort mit einem beeindruckenden schwarzen üppigen Sandstrand. Zum Landesinneren hin schließt sich ein stetig mit dem Berg ansteigender Wald an. Einfache, freundliche Bergdörfer sind hier und da zu finden. Für seine Handwerkskunst bekannt, ist Saint-Louis von Westen her kommend auch gleichzeitig die erste größere Stadt an der Südküste. Der See Étang du Gol sei hier erwähnt durch seine idyllische Lage. Die Hochebene von Les Makes verspricht abwechslungsreiche Wanderungen und am Ende des Plateaus ein großartiges Panorama auf den Talkessel Cirque de Cilaos. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kaffeplantage Domaine de Maison-Rouge und die ehemalige Mühle Moulin à mais mit der letzten Handwaage für Zuckerrohr.


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Mit schöne Gärten, Litschibäumen und gepflegten Häusern wartet Entre-Deux auf. Auch hier wird traditionelles Kunsthandwerk groß geschrieben. Mit dem Berg Le Dimitile erwartet einen auch gleichzeitig eine dunkle Geschichte der Insel. Die Wanderwege des Dimitile dienten schon den „Marrons“, den enflohenen Sklaven als Fluchtwege in die Freiheit der damals vielfach unzugänglichen Hochplateus im Landesinneren. Üppige Flora und Fauna sowie ein spektakulärer Ausblick erwartet Sie.

Petite-Ile ist wie der Name schon sagt eine Stadt auf dem Land. Der Name rührt vom einzigen von Réunion losgelösten Land her, einer kleinen unzugänglichen Insel mit schroffen Klippen. Landwirtschaft und Kunsthandwerk werden hier groß geschrieben. Die Dörfer der Gemeinde Saint-Joseph haben ihren eigenen typischen Charakter entwickelt, der durch die wilden Naturlandschaften und den unberechenbaren Ozean geprägt wird. Saint-Joseph selbst ist ein friedvoller maritimer Ort inmitten bizarrer landschaftlicher Ursprünglichkeit. Das in Basalt gehauene Naturfreibad ist einen Badebesuch wert. Die im äußersten Südwesten gelegene Gemeinde Saint-Phillipe besticht durch den dramatischen, permanenten Wechsel von schwarzem Basaltgestein und üppiger Flora. Der Urwald in dieser Ecke der Insel ist voll von seltenen Pflanzen und Edelhölzern.


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