Kultur

Réunion besticht durch sein harmonisches Miteinander der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. „La Réunion“ was zu deutsch „die Zusammenkunft“ bedeutet, ist bei dem bunten Mix der Bevölkerungsgruppen und deren Wurzeln kaum treffender. Die Vorfahren der Inselbevölkerung stammen aus Afrika, Europa und Asien, dort insbesondere aus China und Indien. Die Bevölkerung hat sich im Laufe der Geschichte ausschließlich aus Einwanderern gebildet.


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Es gibt die sogenannten „Petits blancs“, Nachfahren reicher französischer Grpßgrundbesitzer die hier siedelten. Nachfahren ehemaliger Sklaven aus Schwarzafrika sind die „Cafres“. „Malbars“ bzw. „Tamilen“ sind Inder hinduistischen Glaubens. Sie stammen von ehemaligen Plantagenarbeitern ab. „Z'arabes“ wiederum sind die Nachfahren von Indern muslimischen Glaubens, die einst als Händler auf die Insel kamen. Eine weitere Gruppe sind die Chinesen die sich als Landarbeiter verdingten. Aber auch Franzosen die sich für eine bestimmte Zeit hier niederließen, auch „Z'oreils“ genannt, ergänzen wie die Einwanderer vom benachbarten Archipel der Komoren und vom ebenfalls französischen Überseedepartement Mayotte die Vielfalt der Bevölkerungsgruppe.
So unterschiedlich Ihre Herkunft und Lebensweise, so vereint sie alle doch ihre gemeinsame kreolische Identität. Auf La Réunion geboren zu sein, bedeutet kreolisch zu sprechen, kreolisch zu essen, kreolisch zu wohnen. Kurz es bedeutet kreolisch zu sein.

Bei den kreolischen Dörfern – Les Villages Créoles ® – handelt es sich um ein Netzwerk von 15 Dörfern und mehr als 120 Betrieben aus Hotelerie, Gastronomie und Freizeit. Les Villages Créoles ® ist gleichzeitig touristisches Konzept und Gütesiegel, das den Reichtum und die Vielfalt der Insel La Réunion gekonnt vermitteln.


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