Die Komoren-Insel Mayotte


Die zwischen Afrika und Madagaskar gelegen Insel Mayotte ist wie Réunion ein Fleckchen Frankreich inmitten des Indischen Ozeans. Sie ist die südlichste und gleichzeitig die älteste Vulkaninsel der Komoren-Inseln und liegt drei bis vier Stunden von Réunion entfernt. Idealerweise verlängert man hier seinen Urlaub für ein paar Tage im Anschluss an den Aufenthalt auf Reunion.

Seit Ende März 2011 ist Mayotte Mitglied der Europäischen Union. Die Währung ist der Euro und Amtssprache Französisch. Im Alltag jedoch wird hauptsächlich Mahorisch gesprochen, eine eng mit dem Swahili verbundene Sprache und typischen Dialekten der Komoren. Etwa 95 % der Einwohner sind Muslime. Daneben gibt es eine kleine Anzahl an Christen.


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Mayotte besteht aus mehreren Inseln: den zwei Hauptinseln „Grande Terre“ und „Petite Terre“ sowie weiteren unbewohnten, kleineren Inselchen. Durch ihre Abgeschiedenheit eröffnet sie dem Besucher eine wahrlich ursprüngliche Flora und starke endemische Tierwelt.

Berühmt-berüchtigt ist Mayotte für seine Meeresschildkröten. Diese kann man unter sachkundiger Führung bei der Eiablage beobachten, beispielsweise im Naturreservat Saziley. Auch Wale, Delphine sowie nur hier vorkommende Maki- und Lemurenart können während eines Rundgangs entdeckt werden.

Neben einem riesigen Regenwaldgebiet sind auf Mayotte über 50 verschiedene wilde Orchideenarten heimisch sowie die Baobab-, Tulpen- und Takamaka-Bäume. Beliebte Ausflusgziele sind auch die riesigen Vanillefelder. Daneben wird ebenfalls der Ylang-Ylang Baum kultiviert, aus dessen Blütten das ätherische Ylang-Ylang-Öl (Parfümrohstoff) extrahiert wird.




Ob Regenwald oder Vulkangipfel, Mayotte ist ein typisches Wanderparadies. Bei den Bergen sind die rund 600 m hohen Gipfel Mont Chongui und der Mont Benara beliebte Ziele.

Außerdem umgibt die Insel das facettenreiche Korallenriff „Passe en S“. Das Wasser ist überaus klar. Ein wahres Paradies für Taucher. Die Lagune von Mayotte ist eine der größten geschlossenen Lagunen der Welt. An manchen Stellen kann man bis zu 30 Meter Tiefe immer noch den Meeresboden gut erkennen.


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